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Arnis gilt als bekannteste Kampfkunst auf den Philippinen und wird je nach Sprachregion auch als Kali oder Escrima bezeichnet. Die Bewegungen reichen von u.a. Schlag-, Block-, Entwaffnungs-, Hebel-, Wurf- bis zu Bodentechniken. |
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Diese Kampfkunst wird mit Waffen und waffenlos trainiert. Der Ursprung des Begriffes wird auf die spanische Rüstung arnés (Harnisch) zurückgeführt. Eine der fundamentalen Bewegungsabläufe innerhalb der philippinischen Systeme sind die Sinawalis; frei übersetzt bedeutet der Name der Sportschule SINAWALI soviel wie Verbund (Geflecht). Modern Arnis wurde begründet von Remy Amador Presas und zeichnet sich durch fliessende Bewegungen aus, in denen die Angriffsenergie weitergeleitet und für Hebel-, Wurf- und Kontrolltechniken verwendet wird.
Die Techniken zeichnen sich durch ein hohes Maß an Anwendbarkeit |
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für die zeitgemässe Selbstverteidigung aus, Stocktechniken sind auch auf Alltagsgegenstände übertragbar. Großmeister Remy A. Presas (10. Dan), der Lehrer von Jamil Tarkhani (Nationaltrainer Afrikas), wurde u.a. 1982 in den USA für seine Unterrichtsmethoden mit dem Titel „Instructor of the year“ und 1994 als „weapons expert of the year“ ausgezeichnet und in die „Black Belt Hall of Fame“ aufgenommen. |
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